06.02.2012

Fettabsaugung mit Ultraschallwellen

Bei der Ultraschall- Liposuktion wird dem Patienten zunächst die Tumeszenz- Flüssigkeit injiziert. Anschließend strömen über die Kanülen Ultraschallwellen und Wärme in die abzusaugenden Bereiche. Die in der Tiefe befindlichen Fettzellen zerplatzen beim Aufeinandertreffen mit den Ultraschallwellen und können anschließend aufgesaugt werden. Aufgrund der niedrigen Frequenz werden bei dieser Fettabsaugungsmethode das Bindegewebe, die Nervenbahnen sowie die Blutgefäße nicht zerstört. Mögliche Komplikationen könnten leichte Verbrennungen der Haut und des Gewebes sein. Durch die Kühlung der Ultraschallsonde treten diese Vorfälle allerdings nur noch selten auf. Aufgrund der langen Dauer dieser Methode, wird der Patient in eine Vollnarkose versetzt. Insgesamt können in einer Sitzung bis zu vier Liter Fett abgesaugt werden. Die Schmerzen nach dem Eingriff sind mit einem Muskelkater zu vergleichen. Um diesen Schmerz zu verhindern, werden dem Patienten leichte Schmerzmittel verabreicht.
Diese Operationsmethode wird besonders in den oberen Teilen des Rückens oder an der männlichen Brust angewandt.